AH00558 Fully Qualified Domain Name Fix

Dieses Tutorial zeigt Ihnen, wie Sie die Ausgabe von Apache2 „AH00558 Fully Qualified Domain Name“ beheben.

Der vollständige Fehler ist wie folgt gelistet "AH00558: apache2: Could not reliably determine the server's fully qualified domain name, using 127.0.1.1. Set the 'ServerName' directive globally to suppress this message" .

Der obige Fehler tauchte bei dem Versuch auf, einen Web-Server auf Ubuntu 14.04 zu starten. Das alte Fix vom Hinzufügen der Zeile ServerName localhost in die httpd.conf Datei arbeitete auf Ubuntu 13.04 und früheren Versionen, aber scheint nicht auf der neueren Ubuntu 14.04 zu arbeiten.

Öffnen Sie das Terminal und melden Sie sich als Root an.

Bearbeiten Sie die apache2.conf Datei, indem Sie:

 nano /etc/apache2/apache2.conf

eingeben.

Scrollen Sie bis zum unteren Rand des Dokuments und fügen Sie die folgende Zeile

 ServerName localhost

Speichern und schließen Sie die Datei.

Starten Sie den Apache2 Server neu unter dem Befehl

 service apache2 restart

und Ihr Server wird ohne der Meldung „AH00558 Fully Qualified Domain Name“ starten.

SSL-verschlüsselte Verbindungen ermöglichen unter Apache2 (Ubuntu 14.04)

Eine solche SSL-Verschlüsselung kann auch für den eigenen Apache Server eingerichtet werden. Benötigt wird dafür das Apache Modul „ssl”:

a2enmod ssl
service apache2 restart

Da die verschlüsselte Kommunikation zwischen Browser und Webserver nicht über Port 80, sondern über Port 443 abläuft, muss für jeden Port-80 -VirtualHost eine Entsprechung mit Port 443 angelegt werden, wenn SSL für eine (Sub-/)Domain verwendet werden soll:

    ServerName beispiel.de
    DocumentRoot /var/www/beispiel.de/
    
    SSLEngine on
    SSLCertificateFile      /etc/ssl/certs/ssl-cert-snakeoil.pem
    SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/ssl-cert-snakeoil.key
#   SSLCertificateChainFile /etc/apache2/ssl.crt/server-ca.crt

Der untere Teil der Konfiguration legt die SSL-Einstellungen fest. Die SSL-Engine wird aktiviert und die Pfade zu den Zertifikaten festgelegt. Benötigt werden mindestens ein Public Key (CertificateFile) und ein Private Key (CertificateKeyFile). Die Zeile der dritten Pfadangabe ist auskommentiert. Sie wird häufig benötigt, wenn Zertifikate von anerkannten Zertifikatsanbietern wie z.B. SSL-Trust verwendet werden sollen. Aktuell werden aber keine offiziell anerkannten Zertifikate genutzt, sondern Testzertifikate, die vom Server selbst ausgestellt wurden. Die letzte Zeile wird daher nicht benötigt. Diese sind übrigens nicht vertrauenswürdig, weshalb die Browser später warnen werden, wenn eine verschlüsselte Verbindung hergestellt wird. Für Testzwecke reicht ein selbst erzeugtes Zertifikat aber zunächst aus.

Nach den Änderungen an der Konfiguration muss Apache2 neu gestartet werden:

service apache2 restart

Der VirtualHost sollte nun auch über https erreichbar sein. Euch wird im Browser beim ersten Aufruf eine Warnung angezeigt, die ihr aber ignorieren könnt. Für den Einsatz von SSL in der Öffentlichkeit sollten Zertifikate von anerkannten SSL-Certificate Authorities verwendet werden, damit Besucher eurer Seite nicht durch Warnungen abgeschreckt werden. Diese sind aber normalerweise nicht besonders günstig.

ISPConfig mit Apache 2.4 nutzen

Die Entwickler von ISPConfig haben heute endlich eine neue Version veröffentlich, die mit Apache Version 2.4 funktioniert.

Bis dahin waren zum Beispiel Server mit Ubuntu 13.10 (und ff.) behindert, weil diese standardmäßig bereits mit der aktuellen Version des Webservers ausgeliefert werden.

Nun ist die u.a. vHost-Konfiguration angepasst, ISPConfig Nutzer können ein Update auf die 3.0.5.4 RC2 wagen.

Das Update kann wie folgt eingespielt werden:

cd /tmp
rm -rf /tmp/ispconfig3_install
wget http://www.ispconfig.org/downloads/ISPConfig-3.0.5.4rc2.tar.gz
tar xvfz ISPConfig-3.0.5.4rc2.tar.gz
cd ispconfig3_install/install
php -q update.php

Ein genauer Changelog ist hier einzusehen: Link